Fasten

Fasten

Wir fasten nach Buchinger mit Gemüsebrühen, Tees und Säften.

Wir gewinnen Sensibilität und Körperbewusstsein.
Das Fasten befreit uns von der Arbeit der täglichen Verdauung, von Ablagerungen und Giftstoffen. Es heilt durch die freiwerdende Kraft und Lebendigkeit vergangene Krankheiten und seelische Wunden. Wir entwickeln eine höhere Sensibilität dafür, was uns schmeckt und was uns gut tut. Massagen und Meditationen führen uns zu unserer inneren Kraft und Stärke. Gespräche in der Gruppe und Informationen über Gesundheit und Ernährung helfen, das Erlebte langfristig zu sichern.

Wir entscheiden intuitiv und eigenverantwortlich, natürlich richtig über unser Leben.

Diese Intuition, schrittweise zu erreichen ist das Hauptziel unserer Fastenseminare.

Von den Anfängen des Fastens können wir seit dem Zeitpunkt an sprechen, als der Übergang stattfand von der intuitiven Nahrungsverweigerung zur bewussten Entscheidung auf Nahrungsverzicht. Diese intuitive Nahrungsverweigerung kennen wir heute noch sehr gut bei kranken Kindern oder Haustieren. Ihr naturgegebenes Hunger- und Sättigungsgefühl ist noch relativ unverfälscht, und es führt sie bei Unpässlichkeit oder Krankheit zu natürlichem Verzicht auf Nahrung. In der Medizin ist das Fasten bereits seit Hippokrates als Therapie bekannt. Es wurde in der römischen, als erste bekannte, Überflussgesellschaft zur Behandlung der erstmalig auftretenden sog. Zivilisationskrankheiten erfolgreich eingesetzt. Daraus erklärt sich auch der eher kritische Ansatz östlicher Heilmethoden zum Fasten durch die dort eher an Mangel leidenden Bevölkerungen. Hippokrates empfahl in schlimmen Fällen ausschliesslich das Trinken von Honigwasser. Auch Heilkundige des Mittelalters, von Hildegard von Bingen bis Paracelsus empfahlen das Fasten als heilsamen Therapie. Paracelsus sprach von einem „inneren Arzt“ der durch das Fasten aktiviert wird und die kranken Menschen zur Selbstregulation und Heilung führt.

Das neuzeitliche Fasten ist geprägt von dem Landwirt Johannes Schroth, dem Geistlichen und Naturheilkundigen Sebastian Kneipp, dem österreichischen Arzt Dr. Franz Xaver Mayr und dem Marineoffiziersarzt Otto Buchinger. Sehr häufig gelangten die oft anfänglichen Nichtmediziner über eigene Erkrankungen zum Fasten. Ein bewegtes Leben sowie aussergewöhnliche geistige und körperliche Aktivität bis in das hohe Alter bestätigt bei allen die Wirksamkeit ihrer entwickelten Therapien. Erst die heutige Wohlstandsgesellschaft mit industriell hergestellten Nahrungsmitteln und einem Übermass an Nahrungsmittelangeboten kennt das Übergewicht als ein gesundheitliches Problem. Das Problem Übergewicht führte zu der Entwicklung von Diäten und Kuren zum Ziel einer Reduktion des Körpergewichtes. Diese Diäten reduzieren die Kalorienzufuhr (aus der Nahrung) und führen dem Körper chemisch veränderte oder hergestellte, essentielle Nährstoffe (Vitamine, Mineralien, Proteine) in Form von Pulver, Kapseln oder in Riegeln zu. Bei der Durchführung einer solchen Kur geschah im Jahre 1978 der „Liquid-proteindiet-scandal“. Hierbei starben nach mehrmonatiger, nicht medizinisch betreuter, eiweißsubstituierter 400 Kcal Formula-Diät ca. 60 übergewichtige Personen. Als Todesursache wurde Herzversagen nach Abbau der Herzmuskulatur und Herzrythmusstörungen festgestellt. Seitdem wird von vielen Ärzten jegliche Fastentherapie mit dieser Formula-Diät gleichgesetzt und rundweg abgelehnt. Nach Meinung der breiten Ärzteschafft führt jede Eiweissunterversorgung über mehrere Wochen zu Muskelabbau und der Gefahr des Herzversagens.

Neuere streng wissenschaftliche Untersuchungen an Hefezellen, Fadenwürmern. Mäusen und demnächst sogar Rhesusaffen der Massachussetts Institut of Technology (MIT) haben aber sogar bestätigt, dass richtiges Fasten lebensverlängernd wirkt und ist zur Zeit die einzig wissentschaftlich fundierte Anti-Aging-Methode.

Fasten in Dreieich
Fastenwochen nach Buchinger Wir werden in dieser Zeit in einer Gruppe gemeinsam fasten, entspannen, miteinander reden, über Ernährung und die Förderung unserer Gesundheit nachdenken. Wir treffen uns in dieser Woche zu Austausch, Information und Meditation. Jeder nimmt zu Hause möglichst nur Gemüsebrühen, Tees und etwas Säfte zu sich. Teilnehmer mit und ohne Fastenerfahrung sind herzlich willkommen. Sie werden verständlich und qualifiziert zum Fasten angeleitet.

Fasten in Bad Orb
Bitte melden falls Sie Interesse daran haben, mit mir ein Fasten-Wander-Seminar (für gemütliche Wanderer, Gruppengröße 8 Personen) in Bad Orb zu machen (im April, genauer Termin steht noch nicht fest)

 

Fasten im Hochgebirge
Das Fasten für Fastenerfahrene mit guter Wanderkondition !! Wir sind eine Gruppe von ca. 12 Menschen die jährlich eine Woche im Hochgebirge für 5-6 Tage fasten. Dabei wandern wir von Berghütte zu Berghütte und tragen unser Gepäck selbst. Interessierten neue Menschen können gerne noch dazu kommen.

Die individuelle physische und psychische Stabilität sollte sich harmonisch in die bestehende Gruppe integrieren. Das kann in einem persönlichen Gespräch geklärt werden.

Was das Fasten-Bergwandern von Ihnen verlangt: Einschlägige Fastenerfahrung und genaue Einschätzung Ihrer physischen Grenzen. Beschränkung des Gepäcks auf ca. 10 kg, (Tipps für die Ausrüstung erfolgt mit Anmeldebestätigung). Freude an der Natur und dem einfachen Leben. Tritt- und Höhensicherheit; schwindelfrei zu sein, ist nicht erforderlich. Anstrengende Tagesetappen, Übernachtungen auf Berghütten in Matratzenlagern mit wenig Komfort. Einfache Fastenverpflegung.

Teilnehmer dieses Seminares sollten auch mal Freude daran haben sich an die Grenzen Ihrer Leistungsfähigkeit heran zu tasten. DAV-Mitgliedschaft (dt. Alpenverein) ist sinnvoll. Sie beinhaltet viele Vergünstigungen auf den Hütten und eine Bergrettungsversicherung.

Konditionelle Anforderungen: Mit ca. 10 kg Gepäck max. 10 Std. tägl. unterwegs sein und Anstiege mit ca. 300 m/Std zu gehen. Nur mit bereits bestehender Hochgebirgserfahrung oder regelmäßigem Ausdauertraining (Walking, Jogging, Radfahren)

 

 

Die Idee des Fasten-Bergwanderns kam mir, im Studium der Biographien vital im hohen Alter verstorbener Naturheilkundiger und in direkten Begegnungen mit Menschen der beiden Personengruppen – der Faster und der Hochgebirgswanderer. Es sind für mich die beiden Gruppen mit den geistig und körperlich vitalsten
Menschen im Alter die mir begegnet sind.

Das Fasten-Bergwandern vereint diese beiden Möglichkeiten gesund und vital älter zu werden. Die Erfahrungen der bereits durchgeführten Wanderungen haben haben mir diese Überlegungen im Ansatz bestätigt.

Das Besondere an dem Fasten- Bergwandern ist:

1. Die gasförmige Entgiftung über die Lungen durch den niedrigen Partialdruck im Hochgebirge und die Ausscheidung durch verstärkte Schweißbildung

2. Die hohe Stoffwechselaktivität und der vermehrte Abbau der Eiweißeinlagerungen

3. Eine wesentlich bessere Regeneration der Muskeln Sehnen und Gelenke

4. Das frühzeitige Auftauchen von Fehlregulationen des Körpers durch diese kombinierte Belastung

Erfahrungen, die Sie erwarten:

Mit der Feinfühligkeit des Fastens die Urkräfte der riesigen Bergwelt aufnehmen. 5 Tage glasklare Bergluft atmen ohne jede Abgase. Stille erleben. Teilweise „Lebendiges Wasser“ trinken aus natürlichen Quellen. Eine intensive Reinigung und Regeneration des Körpers, insbesondere der Muskulatur. Die Einschätzung der körperlichen Leistungsfähigkeit und die Realisation der Begriffe Tritt- und Höhensicherheit ist oft individuell sehr unterschiedlich. Sollten Sie sich nicht sicher sein können wir gern noch einmal telefonieren oder uns zu einem persönlichen Gespräch treffen. Ich habe einfache Tips um die erforderliche Kondition zu überprüfen.